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10.07.2018 09:36 Uhr 
Pressemitteilung

St. Josef-Krankenhaus Linnich schneidet bei Systembegutachtung gut ab - Neue DIN EN ISO 9001:2015 angewendet – kontinuierliche Weiterentwicklung und stetige Verbesserung mit Begutachtung von außen – Dank an die Mitarbeiter

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Foto (© Michael Borchardt) v.l.: Dr. med. Achim Fritz (Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Nephrologie und Dialyse), Steffi Vogel (Auditorin), Pflegedirektor Günter Weingarten, Heike Kaletsch (Auditorin), RA Stephan Prinz (Geschäftsführer der ctw) und Judith Kniepen (Kfm. Direktorin)
Das St. Josef-Krankenhaus Linnich hat die Systembegutachtung im Rahmen der Zertifizierung und der Erhaltung des Qualitätszertifikates mit Erfolg abgeschlossen. Das Linnicher Krankenhaus ist seit vielen Jahren erfolgreich nach der Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2008 und nach den Regeln der proCumCert zertifiziert. Erstmals kamen nun die Vorgaben der DIN EN ISO 9001:2015 zum Einsatz, da die Norm für Qualitätsmanagement umfangreich überarbeitet worden war. Sie ersetzt die Fassung aus 2008.
Jedes Jahr zwischen den Rezertifizierungen, die alle drei Jahre erneut anstehen, finden Systembegutachtungen statt, um zu überprüfen, ob und wie sich die Einrichtung weiterentwickelt. Ziel ist dabei, die bestmögliche Patientenversorgung zu erreichen. „Neu dieses Mal war, dass die Auditoren das Risikomanagement näher unter die Lupe genommen haben, wie es die überarbeitete Version der Norm vorsieht“, erklärt Günter Weingarten, Pflegedirektor im St. Josef-Krankenhaus.
„Die Auditoren empfehlen den Weiterbestand des Zertifikates für unser St. Josef-Krankenhaus. Wir haben viele positive Rückmeldungen von ihnen erhalten“, freut sich Judith Kniepen, Kaufmännische Direktorin im Linnicher Krankenhaus über die erfolgreichen Überprüfungen der Prozesse, Ziele und Strategien, die begutachtet und bewertet wurden.
Der Dank der Geschäftsführung und des Krankenhausdirektoriums gilt dabei vor allem den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die engagiert, motiviert und konstruktiv dazu beitragen, dass das Haus sich weiterentwickeln kann und dies in den Auditgesprächen dokumentieren. Die überarbeitete Norm richtet ein Augenmerk zudem auf die Prozessleistungen, nicht nur auf das Resultat der Prozesse. Dies würdigt das hohe Niveau der Arbeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zusätzlich.

Die Gespräche und Begehungen der Audits, die jedes Jahr stattfinden, dienen dazu, Verbesserungspotenziale der Organisation zu erkennen und für Veränderungen zu nutzen, um dem Qualitätsanspruch dauerhaft gerecht zu werden.
Die Prüfungskriterien der pCC (proCumCert), die speziell für konfessionelle Krankenhäuser entwickelt wurden, bescheinigen zudem, dass die Umsetzung ethisch-christlicher Grundwerte, die besondere Fürsorge und Zuwendung gegenüber Patienten und auch Angehörigen, das christliche Leben im Alltag sowie der besonders respektvolle Umgang mit allen Religionen in diesem Krankenhaus, einen herausragenden Stellenwert besitzen.


Hintergrund
Zertifizierungen nach der internationalen DIN-ISO-Norm werden in jährlichen Überwachungsaudits durch die jeweils offiziellen Stellen auf ihre Einhaltung und Durchführung in den Unternehmen geprüft. Das hauseigene Qualitätsmanagement hilft dabei, Abläufe zu verbessern und zu verschlanken, die Patientensicherheit zu erhöhen und gleichzeitig die Patientenzufriedenheit zu steigern. Alle Arbeitsprozesse im Krankenhaus werden dabei auf einen wirtschaftlichen und effizienten Ressourceneinsatz überprüft und im Sinne der Patienten optimiert.
Die DIN EN ISO 9001:2015 ist eine internationale Qualitätsnorm und beschreibt, welchen Anforderungen das Managementsystem eines Unternehmens genügen muss, um einem bestimmten Standard bei der Umsetzung des Qualitätsmanagements zu entsprechen. Der Nachweis wird durch einen Zertifizierungsprozess mit anschließender Ausstellung eines zeitlich befristeten Zertifikates erbracht.
Das St. Josef-Krankenhaus in Linnich (NRW) verfügt über 132 Planbetten mit den Hauptfachabteilungen Chirurgie, Innere Medizin inklusive Nephrologie und Dialyseabteilung sowie Anästhesie. Rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen jährlich mehr als 4.500 stationäre Patienten und ca. 10.500 ambulante Patienten.



Autor/Verantwortlicher:
Kaya Erdem
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Holzstraße 1
52349 Düren
E-Mail: kerdem@ct-west.de

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