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02.11.2017 09:54 Uhr 
Pressemitteilung

Hilfe bei krankhaftem Übergewicht – Adipositas-Infoabend im St. Marien-Hospital - Dienstag, 14.11.17, um 19 Uhr – Eintritt frei

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Ein Adipositas-Infoabend findet am Dienstag, 14.11.17, um 19 Uhr, im Pflegebildungszentrum des Marien-Hospitals (Hospitalstraße 44, 52353 Düren) statt. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg statt.
Referenten sind Dr. med. Hans-Peter Wüllenweber, Chefarzt der Abteilung für Chirurgie im St. Marien-Hospital, zum Thema „Operative Möglichkeiten bei Adipositas“, Dr. med. Christian Schäfer,
Oberarzt der Abteilung für Innere Medizin im St. Marien-Hospital, mit dem Vortrag „Ursachen und Folgen der Adipositas“ und Frau Petra Deuker, Diätassistentin / Ernährungsberaterin DGE im St. Marien-Hospital, die über „Ernährung vor und nach bariatrischen Operationen“ informiert.

Adipositas (Fettleibigkeit) gilt als eine von der Weltgesundheits-Organisation anerkannte chronische Krankheit. Sie kann eine Vielzahl ernster Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Die Adipositas hat in den letzten Dekaden in Deutschland erheblich zugenommen.

Die Adipositaschirurgie, auch bariatrische Chirurgie genannt, hat sich in den letzten Jahren zunehmend etabliert und ermöglicht es, dauerhaft einen Gewichtsverlust bei Patienten mit morbider Adipositas zu erreichen. Sie erfolgt im St. Marien-Hospital ausschließlich laparoskopisch. Durch Vermeidung eines großen Bauchschnittes konnten die Komplikationsraten gesenkt und die Akzeptanz der Verfahren erheblich gesteigert werden. Vor einer Operation muss zumeist ein strukturierter Abnehmversuch über mindestens sechs Monate erfolgen, bevor eine Operation bei der Krankenkasse beantragt werden kann.
Durch ein operative Behandlung der Adipositas verbessert sich oder verschwindet der vorhandene Diabetes mellitus zumeist schlagartig, bei anderen Folgeerkrankungen wie der Hypertonie, dem Schlafapnoe-Syndrom oder der Hyperlipidämie kommt es oft zu einer erheblichen Besserung.
Voraussetzung hierfür ist, die Ernährung bewusst umzustellen und Ess - und Bewegungsverhalten zu verändern. Eine phasenweise Umstellung der Ernährung hilft dabei, dass keine Komplikationen auftreten und die vorgenommene Operation zu einer erfolgreichen Gewichtsreduktion führt. Der Kostaufbau nach der Magenbypass-Operation und Schlauchmagenbildung geht dabei insgesamt aufgrund der noch zu schützenden Magen-Darm-Nähte sehr langsam vor sich.



Autor/Verantwortlicher:
Kaya Erdem
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Holzstraße 1
52349 Düren
E-Mail: kerdem@ct-west.de

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