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11.01.2017 12:48 Uhr 
Pressemitteilung

Herzwoche im St. Josef-Krankenhaus Linnich möchte für ein gesundes Herz sensibilisieren - Risikokrankheiten erkennen, im Blick halten und behandeln – Ernährung und Sport unterstützen Therapie

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Foto (© St. Josef-Krankenhaus Linnich) v.l.: Oberarzt Benjamin Wentz, Chefarzt Dr. Gerhard Mertes, Christopher Wolf (AOK) und Alexander Weisser
Herzkrankheiten stellen nach wie vor die häufigsten Todesursachen in Deutschland dar. Deshalb beteiligte sich das St. Josef-Krankenhaus Linnich an den bundesweit stattfindenden Herzwochen, die die Deutsche Herzstiftung alljährlich veranstaltet. Die Referenten wollten für die Herzgesundheit sensibilisieren. Thema dieses Jahr: „Herz unter Stress“.
Dr. Gerhard Mertes, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin (Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Tauchmediziner), und Benjamin Wentz, Oberarzt der Abteilung für Innere Medizin (Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie) informierten über die Risikofaktoren für die „Pumpe“. Dazu gehören Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Cholesterin. Auch der AOK Rheinland/Hamburg lag als Kooperationspartner viel an der Aufklärung über diese Gefahren.

Wichtig ist, die Gefährdungen zu kennen und sie zu behandeln. Denn gerade Bluthochdruck und zu hohe Cholesterinwerte verursachen meist keine Beschwerden. Unbehandelt schaden Sie dem Herzen. Deshalb steht am Anfang, regelmäßig den Check-up beim Arzt wahrzunehmen: Hier werden unter anderem Blutwerte bestimmt und der Blutdruck gemessen. Ist dieser zu hoch, kann zum Beispiel eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden. Hierbei ist es zudem wichtig zu wissen, dass es etwas dauern kann, bis der Blutdruck gut eingestellt ist. Die Patienten sollten Medikamente regelmäßig und richtig einnehmen und den Blutdruck immer wieder kontrollieren. Auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist wichtig. Schlechte Fette zum Beispiel aus industriell hergestellten Produkten sollten so weit wie möglich gemieden werden. Die erhöhen etwa das „schlechte“ LDL-Cholesterin, das sich an den Gefäßwänden ablagern und zu Verengungen führen kann. Das „gute“ HDL-Cholesterin hingegen transportiert das schlechte aus dem Blut zur Leber und sorgt damit für eine Senkung. Regelmäßige körperliche Aktivität erhöht das gute Cholesterin und senkt das schlechte.

Die Zuckerkrankheit kann zu unterschiedlichen Gefäßerkrankungen führen, weshalb es hier ebenfalls besonders wichtig ist, einen Diabetes mellitus früh zu erkennen und zu behandeln. Eine gesunde Ernährung unterstützt hier ebenfalls ein verlangsamtes Fortschreiten.
Übergewicht, Rauchen und psychischer Stress wirken sich selbstverständlich ebenfalls ungünstig auf die Gefäße aus. Hier sollten Betroffene zum Beispiel im Gesundheitszentrum Linnich am St. Josef-Krankenhaus (Tel.: 02462 204-2024 oder 02462 204-0) Hilfe durch geeignete Kurse in Anspruch nehmen, um dagegen vorzugehen.



Autor/Verantwortlicher:
Kaya Erdem
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Holzstraße 1
52349 Düren
E-Mail: kerdem@ct-west.de

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