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04.07.2016 09:56 Uhr 
Pressemitteilung

Wieder Pflegekurs „Häusliche Pflege und Betreuung für Menschen mit Demenz“ im St. Josef-Krankenhaus Linnich - Großer Bedarf - Kostenloses zusätzliches Angebot im Rahmen der Familialen Pflege – Weiterer Kurs beginnt am 12.07.2016

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  Die Familiale Pflege des St. Josef-Krankenhauses bietet im Juli einen weiteren Pflegekurs „Häusliche Pflege und Betreuung für Menschen mit Demenz“ an. Er findet statt am 12.07., am 19.07. und am 26.07.2016 jeweils von 14:30 bis 18:00 Uhr. Aufgrund der großen Resonanz auf dieses Angebot, das sich beim ersten Kurs zeigte, möchten die Mitarbeiterinnen der Familialen weiteren Interessenten die Möglichkeit geben, sich zu informieren und auszutauschen.
Der Pflegekurs richtet sich an alle Angehörigen, die Menschen mit Demenz in der Familie versorgen.
Inhalte des Kurses sind zum Beispiel Körperpflege, Inkontinenzversorgung, Ernährung, Informationen aus der Pflegeversicherung, Alltagsstrukturierung und Bewältigung des oft schwierigen Pflegealltags.
Zu den Pflegekursen können sich Familienangehörige sowie alle interessierten Personen anmelden, er ist kostenfrei. Die Teilnehmerzahl ist auf 6 Personen begrenzt. Anmeldungen werden erbeten unter Tel.: 02462 204-1212 oder per E-Mail an familialepflege.sjk-li@ct-west.de. Treffpunkt ist an der Zentrale des St. Josef-Krankenhauses. Elisabeth Leisten und Birgit Dohmen freuen sich auf die Teilnehmer.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Josef-Krankenhauses sind im Rahmen des demenzsensiblen Krankenhauses bereits besonders auf die an Demenz erkrankten Patienten vorbereitet. Personelle und räumliche Maßnahmen wurden umgesetzt, um sich auf die Bedürfnisse dieser Patientengruppe einzustellen.
Eine besondere Betreuung erfährt der Patient durch das speziell qualifizierte Fachpersonal. Das Team um die Demenzexpertinnen wird unterstützt von geschulten Betreuungskräften. Auch die Einbeziehung der Angehörigen und der Pflegeheime ist sehr wichtig, weil über die Informationen über die Vergangenheit (Biographie) des Patienten, die Betreuung verbessert werden kann. Das sogenannte „Roomin in“ ermöglicht es darüber hinaus Angehörigen, ihr Familienmitglied während des Krankenhausaufenthaltes zu begleiten.
Für die Patienten wurden zum Beispiel spezielle Zimmer eingerichtet, mit warmen Farbtönen gestaltet und mit bedarfsgerechtem Mobiliar für ein wohnliches Ambiente. Die Türen sind zudem mit handgemalten Bildern mit einfachen Motiven gekennzeichnet, damit dem Patienten die Orientierung innerhalb der Station erleichtert wird. Handläufe bieten zusätzlichen Halt und die höhenverstellbaren Betten ermöglichen dem Patienten ein selbstständiges und sicheres Aufstehen.
Aromap¬flege, Snoezelwagen und Bobath ergänzen die Pflege im Krankenhaus. Außerdem ist die Station mit Infrarot-Sendern ausgestattet. Die demenziell erkrankten Patienten tragen eine Uhr, die als Desorientierungshilfe Alarm am Schwesterndienstplatz auslöst, wenn der Träger den gekennzeichneten Bereich verlässt. Dieses System bietet den Beteiligten mehr Sicherheit, sodass sie sich auf der Station freier bewegen können.


Für pflegende Angehörige bietet das St. Josef-Krankenhaus Linnich zudem bereits seit 2013 Pflegekurse im Rahmen des Projektes „Familiale Pflege“ an. Angehörige, die die Aufgabe der Pflege daheim übernehmen, erhalten Unterstützungsangebote, die der Unterstützung und Kompetenzförderung von pflegenden Familien im Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Versorgung dienen. Zu den Unterstützungsangeboten gehören Pflegekurse, Gesprächskreise und auf den Patienten abgestimmte Pflegetrainings am Patientenbett und individuelle Pflegetrainings zu Hause in der gewohnten Umgebung, um die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort zu berücksichtigen.
Das St. Josef-Krankenhaus möchte von Beginn an helfen, mit der zunächst ungewohnten Situation und den Herausforderungen der anspruchsvollen Aufgabe der häuslichen Pflege zurechtzukommen.
Dies erfolgt nun auch für Angehörige, deren Angehörige an Demenz erkrankt sind.
Das Modellprojekt „Familiale Pflege“ wird von der AOK Rheinland/Hamburg finanziert und von der Universität in Bielefeld wissenschaftlich begleitet. Das komplette Angebot ist für pflegende Angehörige kostenfrei und kann unabhängig von der Krankenkassenzugehörigkeit in Anspruch genommen werden.

Bei Rückfragen und Interesse an der Nutzung der Angebote der Familialen Pflegen nutzen Sie die Rufnummer 02462 204-1212 oder schreiben Sie eine Mail an familialepflege.sjk-li@ct-west.de.



Autor/Verantwortlicher:
Kaya Erdem
Caritas Trägergesellschaft West gGmbH
Holzstraße 1
52349 Düren
E-Mail: kerdem@ct-west.de

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