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13.09.2017 14:09 Uhr 
Polizeimeldung


POL-DN: R-Ü-B-E

[zurück]
   Kreis Düren (ots) - Die Rübenkampagne ist gestartet. Die Polizei
erinnert daher mit "R-Ü-B-E" an die wichtigsten Hinweise, die für
alle Fahrzeugführer gleichermaßen gelten.
Bereits seit Dienstag, den 12.09.2017, sind die ersten Fahrzeuge
unterwegs. Dazu zählen sowohl Traktoren samt Anhänger, als auch ganze
Lkw, die die Ernte von den einzelnen Feldern der Region zur
Zuckerfabrik nach Jülich, aber zum Teil auch nach Euskirchen,
bringen. Folglich wird von montags bis samstags mit einem Mehr an
Verkehr zu rechnen sein. Um damit einhergehende Beeinträchtigungen
möglichst gering zu halten, hat die Polizei gemeinsam mit den
Straßenverkehrsbehörden einige Beschränkungen angeordnet. Damit
sollen einzelne Ortschaften entlastet und ein Lärmschutz
weitestgehend gewährleistet werden. Dennoch werden in Jülich
insbesondere der Kreisverkehr in Höhe der Zufahrt zur Zuckerfabrik,
die Römer-/Brunnen- und Wiesenstraße sowie die Alte Dürener Straße in
Höhe der Zufahrt zum dortigen Verbrauchermarkt besonders stark
frequentiert sein. Die Polizei rät daher, Fahrten auf bekannten
Anlieferstrecken, gerade zu den Lieferzeiten zwischen 06:00 und 20:00
bzw. 22:00 Uhr, zu vermeiden.
Mit den Stichworten Rücksicht, Überholen, Beleuchtung und
Einhalten der Geschwindigkeit (R-Ü-B-E) erinnert die Polizei zudem an
die einfachen Verhaltensregeln für alle Verkehrsteilnehmer:
R - Nehmen Sie Rücksicht. Sowohl als Fahrerin oder Fahrer eines
Rübenfahrzeugs, als auch als anderer Verkehrsteilnehmer. Seien Sie
kompromissbereit.
Ü - Überholen Sie nur bei absolut klarer Verkehrslage. Seien Sie
sich darüber im Klaren, dass auch mehrfach Rübenfahrzeuge
hintereinander fahren könnten, dass Ladung plötzlich herabfallen kann
oder die Transporter in einen Feldweg abbiegen, während Sie sie
gerade passieren.
B - Auch wenn dies nicht der Fall sein sollte: oftmals sind die
Transportfahrzeuge verschmutzt und die Beleuchtung, insbesondere an
den Seiten, ist schlecht erkennbar. Bei Dunkelheit wird man
überrascht, wenn vor einem ein langsam fahrender Transporter
auftaucht. Achten Sie also nicht nur auf die Erkennbarkeit ihres
Fahrzeugs (als Transporteur), sondern rechnen Sie auch mit dem
relativ plötzlichen Auftauchen von Gespannen (als anderer
Kraftfahrzeugführer). Achten Sie in jedem Fall auf einen

verkehrssicheren und technisch einwandfreien Zustand.
E - Halten die die Geschwindigkeit ein. Dies gilt nicht nur für
die Überholenden, sondern auch für die Transporter selbst. Diese
sehen sich unter anderem einer gesenkten zulässigen
Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften von 30
Stundenkilometern gegenüber, wenn sie zum Beispiel die Ortslage
Mersch passieren.
Außerdem unterliegen die von den einzelnen Fahrzeugführern
gefahrenen Geschwindigkeiten erheblichen Differenzen. Auch die
Anfahrgeschwindigkeit der Laster ist deutlich langsamer als die
einfacher Fahrzeuge.
Besondere Aufmerksamkeit und eine defensive Fahrweise sind
geboten, um Verkehrsunfälle unter Beteiligung von
Rübentransportfahrzeugen zu vermeiden. Unfälle dieser Art gab es im
vergangenen Jahr einen, wohingegen die Zusammenstöße in den Vorjahren
überwiegend auf überhöhte Geschwindigkeit beispielsweise überholender
Pkw zurückzuführen waren. Folglich wird die Polizei an neuralgischen
Stellen die Einhaltung der Höchstgrenzen überprüfen. Dazu zählen
unter anderem die L 241, die B 55 und die B 56.
OTS: Polizei Düren
newsroom: http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/8
newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/dienststelle_8.rss2
Rückfragen bitte an:
Polizei Düren
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Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE815240626
Vertretungsberechtigte Personen: Frank Stadthoewer (Geschäftsführer), Edith Stier-Thompson (Geschäftsführerin)




Quelle:
ots - Originaltext
http://www.presseportal.de/
 

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